WIE KÖNNEN WIR DEN WERKSTOFF PUTZ NEU DENKEN?

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DER IIT METHODENKANON - RENDERING/CODES

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KREATIVE WOHNSTILE GESTALTEN UND EFFIZIENT AN KUNDEN VERMITTELN

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DIGITALITÄT, VERNETZUNG, GLOBALITÄT UND ÖKOLOGIE SIND DIE THEMEN IM CAPAROL_TRENDBUCH

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Wohnzyklen

Methodisches Wissen und Vergangenheitsbetrachtung

Zyklenbetrachtung der Vergangenheit / In der Zyklenstudie zum Thema Innenraum der HAWK Hildesheim betrachteten wir die Entwicklung der Farben, Farbquantitäten, Materialien, Muster, Raumatmosphären und Objekten von 1950 bis heute. Ausgewertet wurden ca. 15.000 Bilddaten, die in Farbphasen zusammengefasst und mit gesellschaftlichen Themen verknüpft wurden. Die daraus entstandene „Roadmap“ aller Jahrzehnte bietet die Arbeitsgrundlage für die Vergangenheitsbetrachtung im Innenraum. Untersucht wurde z.B. wie sich Farben und Formen verändert haben, welche Einflussfaktoren für die Veränderung prägend waren, welche Haupt- und Nebentrends es gab und durch welchen Einfluss ein Gegentrend auftauchte. In der Vergangenheit traten mehrere Trendphasen in den Bereichen Farbe, Form und Material gleichzeitig auf, kombinierten sich miteinander neu oder wieder-holten sich in ähnlicher oder gegensätzlicher Designausprägung. Auf Basis dieser zyklischen Abfolge wurden Thesen zur Vergangenheit im Design systematisch begründet.

 

AKUSTIK STUDIE 2014/15.

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Wie werden Trends sichtbar?

Um überhaupt eine zukünftige Entwicklung festzustellen und nicht nur den aktuellen Stand eines Trends anzugeben, muss die Verbindung von Gegenwart und Vergangenheit hergestellt werden. 

Wir müssen die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft gestalten zu können. Die Vergangenheitsbetrachtung bildet ein elementares Grundgerüst für alle Scoutingmethoden. Egal in welcher Branche nach Trends geforscht werden soll ist es wichtig zu wissen, woher „man kommt“, welche Designelemente sich in bestimmten Zyklen wiederholen und worauf neue Trendentwicklungen aufgebaut werden können. Hierfür haben wir einen weitreichenden Datenpool angehäuft, mit dessen Hil-fe wir vergangene Trends und Phänomene dokumen-tieren und auf die wir unsere Ergebnisse aufbauen.

Wir geben Trends ein System!

Durch unseren methodischen Ansatz stellen wir den Trend detailliert und transparent dar und geben ihm ein individuelles Aussehen. Wir begleiten unsere Kunden von der Trendrecherche über gemeinsame Workshops bis hin zur Kollektionsentwicklung und Produkteinführung.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Trendanalysen bzw. Trendergebnisse oft nicht transparent und verständlich begründet und dargestellt werden. Unsere Hauptmotivation ist es deshalb, vergangene, aktuelle und zukünftige Trends auf Basis wissenschaftlicher und empirischer Analysen zu bewerten und eine an den Kunden angepasste und nachvollziehbare Trendanalyse anzubieten. Wir beschäftigen uns mit der Erstellung von Kollektionen sowie Designkonzepten für Unternehmen aus den Bereichen Innenarchitektur, Mode, Produkt, Farbe, Material und Muster. Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Themen Trend und Farbe, welche wir durch das Studium zum Farbdesigner systematisch verknüpfen.

 

Sonderausstellung

Trendforschung Farbe auf der Grassimesse Leipzig

 

Die eigens für den Anlass der Messe konzipierte Ausstellung vermittelt die Arbeitsmethoden der Zukunftsforschung Farbe in Zusammenarbeit mit dem Institute International Trendscouting, Hildesheim. Die Ausstellung schließt den Bogen von der Vergangenheits- und Gegenwartsbetrachtung Farbe über experimentelle Oberflächenstudien bis zu den Farbtrends 2016.

Ausstellung

23.-25.10.15: "Farben: Trendentwicklungen in der Vergangenheit und Gegenwart" (HAWK Hildesheim, Farbdesign)

Besuchen Sie unsere Ausstellung auf der Grassimesse in Leipzig (23.-25. Oktober 2015).

Die eigens für den Anlass der Messe konzipierte Ausstellung vermittelt die Arbeitsmethoden der Zukunftsforschung Farbe in Zusammenarbeit mit dem Institute International Trendscouting, Hildesheim. Die Ausstellung schließt den Bogen von der Vergangenheits- und Gegenwartsbetrachtung Farbe über experimentelle Oberflächenstudien bis zu den Farbtrends 2016/17.

http://www.grassimesse.de/de/aktuell/

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Surface Lab Studie 2015

between nature and artificiality

artificial nature: Zwischen Künstlichkeit und Natürlichkeit.

Unsere Art der Wahrnehmung und unsere Sozialisation lässt bestimmte Muster und Sehgewohnheiten entstehen. Farbe ist immer ein Verweis auf natürliche Oberflächenmaterialität. Farbe kann Materialien schwer, leicht oder weich wirken lassen. Dazu vermittelt Farbe komplexe emotionale Zusammenhänge, wirkt haptisch und kann kitzelig, gradlinig oder spitz wirken. Eine grafische Oberflächenstruktur kann in Zusammenhang mit einer Farbe zu einem stimmigen Gebilde mit stimmiger Oberflächenqualität werden. Die Botschaft eines Oberflächenmaterials kann dadurch gezielt eingesetzt werden. Wir gestalten im Kurs Oberflächenkompositionen als Prototypen für den Bereich Automotive, Color & Trim, Wand, Boden oder Decke.

 

betz

Ein Projekt an der HAWK Hildesheim, Studentenarbeiten, Jennifer Betz, Funda Bakirm Katharina Gutheim, Kathrin Skiba

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Projekt

Trend 2013-2015 / Floor Design / für Parador

Die Welt der Bodenbeläge ist groß. Hier den Überblick zu behalten und ein Gespür für fortschrittliche Designs zu bekommen, die den aktuellen Kundenwünschen und Lebenswelten entsprechen, ist besonders wichtig. Auf Basis eines Trendscoutings für den Bodenhersteller Parador entstanden fünf Stilwelten und Materialcollagen für den Boden 2013-2015 auf denen aktuelle Shootings und Produktentwicklungen aufgebaut werden. Je Stil standen die folgende Bedeutungscodes im Fokus: Welche Farben und Strukturen wird der Boden haben? Wie soll die Beschaffenheit und Maserung des Holzes sein? Wie verändert sich das Raumgefühl und die Atmosphäre im Interiordesign? Die Ergebnisse wurden von uns in exemplarischen Musterdekoren zu den jeweiligen Trendwelten umgesetzt und begleiten den aktuellen Entwicklungs- und Designprozess.

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Ausstellung

EXHIBITION_DisPLAY3: Farbstrategien für Bauprodukte der Zukunft; Farbe als Experiment. Sonderausstellung Heinze ArchitekTOUR 2014 in Duisburg

Im November 2014 wurde die Sonderaustellung „disPLAY03, Farbe als Experiment“ im Rahmen des Kongresses ArchitekTOUR des Verlags Heinze gezeigt. Die Ausstellung auf einer Fläche von 250 m2 konnte 1100 Fach-Besucher aus dem Bereich Architektur erreichen.

Ausstellung „Farbe als Experiment“
19.11.-20.11.2014, Duisburg

Kooperationsprojekt: Heinze GmbH, Celle, HAWK Hildesheim, Kompetenzfeld Farbdesign
Projektleitung: Prof. Markus Schlegel, Timo Rieke, Vertr.-Prof.

In Kooperation mit der Heinze GmbH wurde im Rahmen der forschungsbezogenen Lehre in 2013 das Projekt disPLAY03 gestartet, das sich unter der Überschrift „Farbe als Experiment“ mit der Betrachtung unterschiedlicher Bauelemente auseinandersetzt. Diese Auseinandersetzung führte in den Seminaren, Laboren und Werkstätten zu neuen und experimentellen Denkmodellen, Oberflächen- und Farbprofilen. Mit 23 Projektpartnern aus der Bauindustrie wurden 21 Projektinstallationen und Prototypen entwickelt. Auf 250 m2 zeigte das Kompetenzfeld Farbdesign in einer eigens konzipierten Ausstellung die Ergebnisse der Kooperationen im Landschaftspark Duisburg.

 

01_HAWK@Duisburg_2014_Sabine_Hirsch_14_korr

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Vortrag

Timo Rieke: LiTG-Tagung Licht und Lebensqualität – LiLe 2015 in Weimar, "Visual Haptics - Zum Zusammenhang von Haptik und Farbwahrnehmung"

„Licht und Farbe bewegen uns. Sie lassen uns zu wirklich Sehenden werden und reflektieren das Leben in all seiner Buntheit. Farbe und Licht führen zusammen und integrieren. Gleichzeitig beflügelt erst die Unterschiedlichkeit von Farben und Licht deren Wahrnehmung und die Differenzierung von Dingen und auch von Erinnerungen.
Farbe wird wahrgenommen, wenn Photorezeptoren im Auge Licht absorbieren und entsprechende Nervenimpulse erzeugen. Doch ist da noch viel mehr Bekanntes und Unbekanntes, Farbigbuntes – aber auch Schwarzweißes?

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Konferenz

"Farbe als Experiment", September 2014, International Conference in Wuppertal

Farbe als Experiment?

Vom 25. bis 26. September 2014 veranstalten das Deutsche Farbenzentrum e.V. (DFZ) und die Bergische Universität Wuppertal eine internationale Konferenz zum Thema „Farbe als Experiment“.Die versammelten Wissens- und Anwendungsgebiete der Farbe präsentieren aktuelle Forschungs- und Entwicklungsfragen ihrer Disziplinen in einem universitären Sinne von Weiterbildung, der sich durch Partizipation, Interdisziplinarität und Wissenstransfer auszeichnet. Die im Rhythmus von zwei Jahren stattfindende Farb-Konferenzreihe bietet ein mittlerweile anerkanntes Forum interdisziplinärer, fachwissenschaftlicher wie anwendungsorientierter Weiterbildung und Vernetzung in Bildung, Handwerk, Technik und Design, in Geistes- und Naturwissenschaften, in Kunst, Architektur und Medien.

Zeit und Ort

Eröffnung am Donnerstag, den 25.09.2014 um 9:30 Uhr

vorraussichtliches Ende am Freitag, den 26.09.2014 gegen 18:00 Uhr

Ort ist das Gebäude K/Neues Hörsaalgebäude in der
Gaußstraße 20
42119 Wuppertal
Campus Grifflenberg

Am Wochenende bietet ein Rahmenprogramm Gelegenheit zum Eintauchen in die Kulturregion Nordrhein-Westfalen.

Studienprojekt

Zwischenpräsentation disPLAY03, Kooperation Heinze Verlag

Das IIT und das Kompetenzfeld Farbdesign an der Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim/Holzminden/Göttingen plant in Kooperation mit dem Verlag Heinze, Hamburg, eine Sonderausstellung mit dem Thema „Farbe als Experiment“ mit Stationen auf der zweitägigen Tagung des Deutschen Farbenzentrums am 24./25. September 2014 an der Bergischen Universität Wuppertal und auf der Vortragsveranstaltung der Architektour im November 2014.

Forschungsansatz

Die innerhalb eines IIT-Forschungsprojektes an der HAWK übergeordneten Fragestellungen lassen sich wir folgt zusammenfassen:

Die Gestaltung von Produkten für zukünftige Märkte ist eine der Aufgaben von Designern. Die nachhaltige (zukunftsfähige) Codierung durch Farbigkeit spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Durch die sich immer wieder veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen müssen wir in der Farbforschung folgende exemplarische Fragen stellen und experimentell Grenzen ausloten. Welche Kriterien sind nötig, damit Farbe die Eigenschaften eines Produktes unterstützt? Inwiefern kann die Erscheinung von Produkten über Farbe beeinflusst werden (Größe, Gewicht, Materialität, Haptik, „Statik“, Funktionalität, etc.). Inwiefern unterscheidet sich die Anmutung natürlicher, technischer oder künstlicher Produktfarben in Bezug auf Materialität, Haptik sowie Anmutungsqualität . Welche Rolle spielen Genderaspekte bei der Perzeption von Produktfarbe und -oberfläche?

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